Der Rat der Stadt Castrop-Rauxel soll auf Vorschlag des Integrationsrates die Zusammensetzung der beratenden Mitglieder im Integrationsrat ändern. Der Beschluss sieht vor, die Anzahl der Vertreter von Kirchen, Verbänden und für Integration arbeitenden Organisationen von bisher fünf auf sechs zu erhöhen.
Der Integrationsrat setzt sich aus 14 direkt gewählten Migrantenvertretern sowie fünf vom Rat der Stadt benannten Ratsmitgliedern oder Bürgervertretern zusammen. Im Rahmen einer Anfrage der Verwaltung hatten acht Organisationen Interesse an einer Mitarbeit signalisiert und jeweils Vertreter sowie Stellvertreter benannt. In seiner konstituierenden Sitzung am 3. Februar 2005 hat der Integrationsrat beschlossen, einem größeren Kreis von Stellen die Möglichkeit zur Mitarbeit zu geben und sechs Organisationen auszuwählen.
Die zur Benennung vorgeschlagenen Organisationen sind der Europagesprächskreis und Dialogforum, das Kulturzentrum Zeche Ickern - AGORA -, der Verein zur Förderung der Begegnung von deutschen und ausländischen Kindern, Jugendlichen und Familien e. V., der Interkulturelle Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten, das Informationszentrum Dritte Welt, das Institut für Interkulturelle Musik und Bühnenkünste e. V. sowie die Kampfsportschule KAN-DO e. V. und der SV Yeni Genclikspor e. V.
Durch die Erweiterung der Mitgliederzahl sind finanzielle Auswirkungen in Form von Sitzungsgeldern für die Teilnahme an den Sitzungen zu erwarten.