Sachstand Deponie Brandheide
✦ KI-Zusammenfassung
Die Sitzungsvorlage 2015/190 zum Sachstand der Altablagerung Brandheide informiert über die geplanten Sanierungsmaßnahmen an der Deponie im Stadtgebiet von Castrop-Rauxel. Die Fläche wurde zwischen 1959 und 1972 zur Ablagerung von Hausmüll, Bauabfällen und Teerschlämmen genutzt. Da die Deponie nicht den technischen Spezifikationen des nach 1972 geltenden Abfallrechts entsprach, fehlen Sicherungssysteme wie eine Sickerwasser- oder Gasfassung. Untersuchungen der zuständigen Kreisordnungsbehörde haben ergeben, dass vom Deponiekörper, insbesondere einem Teersumpf, Gefahren für das Grundwasser und einen Bach ausgehen. Die Stadt Castrop-Rauxel ist aufgrund ihrer Rolle als ehemalige Betreiberin und Eigentümerin der betroffenen Grundstücke für die Sanierung verantwortlich.
Der Sanierungsplan, dessen verbindliche Erklärung durch den Kreis Recklinghausen für den Spätsommer 201<0xC2>5 vorgesehen ist, gliedert sich in verschiedene Phasen. In der ersten Sanierungsstufe sind bautechnische Maßnahmen zur hydraulischen Trennung von Gewässer und Sickerwasser, die Errichtung einer Sickerwasserfassung sowie die Minderung der Sickerwasserneubildung geplant. Auf ein etwa zweijähriges Monitoring folgt eine Entscheidungsphase über mögliche weitere Maßnahmen der zweiten Sanierungsstufe. Parallel dazu ist die Offenlegung der Gewässer 12.2. und 12.2.2 geplant, um die ökologische Bedeutung der Nettebachsystem-Zuläufe zu erhöhen. Eine Bürgerinformationsveranstaltung im Bürgerhaus Bövinghausen ist für den 2. September 2015 angesetzt.
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