Ausbau der ehem. Zechenbahntrasse König-Ludwig, 3. Bauabschnitt
✦ KI-Zusammenfassung
Die Sitzungsvorlage 2016/156 befasst sich mit dem Ausbau des dritten Bauabschnitts der ehemaligen Zechenbahntrasse König-Ludwig. Das Projekt sieht die Fertigstellung der Radwegetrasse zwischen Castrop-Rauxel-Pöppinghausen und Oer-Erkenschwick vor, um das regionale Radwegenetz des Regionalverbands Ruhr (RVR) zu vervollständigen.
Ein zentraler Aspekt der Vorlage ist die Sicherung von zwei Brückenbauwerken im Bereich Becklem. Da die Ruhrkohle AG beabsichtigt, sich bis zum Jahr 2018 aus bestehenden vertraglichen Verpflichtungen zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands zurückzuziehen, besteht Handlungsbedarf. Es liegen drei Lösungsvarianten vor: der Erhalt der Brücken nach einer Sanierung durch die RAG, der Abriss der Brücken mit Anlegung eines Dammes oder der Abriss mit Einbau eines Tunnelprofils.
Der Beschlussvorschlag sieht vor, den Regionalverband Ruhr aufzufordern, die Fertigstellung der Trasse auf der gesamten Länge des dritten Bauabschnitts zu übernehmen. Zudem soll die Verwaltung beauftragt werden, in Zusammenarbeit mit dem RVR und der RAG eine der Lösungsvarianten 1 oder 3 für die Brückenbauwerke umzusetzen. Für den städtischen Haushalt werden keine finanziellen Auswirkungen gesehen, da die Unterhaltung der Trasse analog zum ersten Bauabschnitt durch den Regionalverband Ruhr erfolgen soll. Die beteiligten Kommunen arbeiten im Rahmen einer interkommunalen Arbeitsgemeinschaft an der Entwicklung des Landschaftsraums.
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