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Sitzungsvorlage

Energiewende und Klimaschutz Hier: Anfrage von Herrn Dr. Häpke in der Umweltausschusssitzung vom 17.11.2015

2016/016 11.01.2016

✦ KI-Zusammenfassung

Die Sitzungsvorlage 2016/016 befasst sich mit der Klärung von Differenzen bei der Darstellung von CO2-Emissionen in der Stadt Castrop-Rauxel. Anlass für die Vorlage war eine Anfrage eines Ratsmitglieds aus der Umweltausschusssitzung vom 17. November 2015. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass in einer früheren Vorlage ein CO2-Ausstoß von 680.000 Tonnen für das Jahr 1990 angegeben wurde, während der Energiebericht von 1998 für das Jahr 1996 einen Wert von 743.000 Tonnen auswies, was auf einen Anstieg der Emissionen hindeuten könnte.

Die Verwaltung erläutert hierzu, dass laut dem Energiebericht von 2014 zwischen 1990 und 2011 eine Senkung der CO2-Emissionen um 16 Prozent von 680.000 auf 570.000 Tonnen stattgefunden hat. Die Abweichungen in den Berichten lassen sich durch unterschiedliche Datenquellen und Berechnungsmethodiken erklären. Während der Bericht von 2011 auf bundesweiten Durchschnittswerten basiert, wurden für den Verkehrssektor das Verursacherprinzip und die Software ECOSpeed Region genutzt. Im Gegensatz dazu wurden im Bericht von 1998 sowohl das Verursacher- als auch das Territorialprinzip angewandt.

Zudem wird angeführt, dass klimatische Bedingungen die Werte beeinflussen. Ein besonders kalter Winter im Jahr 1996 führte laut dem Bericht von 1998 zu einem Anstieg der CO2-Emissionen aus dem Energieverbrauch um etwa 41.801 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Der Umweltausschuss wird gebeten, den Sachstandsbericht zur Kenntnis zu nehmen.

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