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Sitzungsvorlage

Vergabe der städtischen Baugrundstücke an der Karlstraße in Castrop-Rauxel

2016/293 28.10.2016 Haupt- und Finanzausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Die Sitzungsvorlage 2016/293 der Stabsstelle Stadtentwicklung sieht die Veräußerung städtischer Baugrundstücke an der Karlstraße in Castrop-Rauxel vor. Durch den rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 230 ist eine Fläche von insgesamt 1.724 Quadratmetern, aufgeteilt auf drei Grundstücke, für die Bebauung mit freistehenden Einfamilienhäusern vorgesehen. Die Flächen umfassen etwa 610, 643 und 471 Quadratmeter und sind über die Karlstraße erschlossen.

Die Verwaltung schlägt vor, die Grundstücke im Rahmen eines Meistgebotsverfahrens zu vergeben, um die Chancengleichheit der bereits vorliegenden 36 Bewerber zu wahren. Als Mindestgebot wird ein Preis von 200 Euro pro Quadratmeter empfohlen. Zusätzlich zum Kaufpreis fallen Kanalanschlussbeträge sowie ökologische Ausgleichszahlungen in Höhe von circa 11 Euro pro Quadratmeter an. Die Bewerber müssen neben dem Gebot eine Wunschreihenfolge der Grundstücke angeben; bei identischer Gebotshöhe entscheidet das Losverfahren. Um Spekulationen zu unterbinden, ist eine Eigennutzung der Grundstücke über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren vorgesehen.

Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Rat den Sachverhalt zur Kenntnis nimmt und die Veräußerung im Meistgebotsverfahren beschließt. Die Einzelverkäufe sollen durch den Haupt- und Finanzausschuss über gesonderte Vorlagen entschieden werden. Zudem wird die Verwaltung beauftragt, für künftige Vergaben Verfahren zu entwickeln, die soziale, ökologische, wirtschaftliche und nachhaltige Kriterien berücksichtigen. Eine haushaltsmäßige Berührung wird nicht angegeben.

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