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Sitzungsvorlage

Sachstand Deponie Brandheide

2017/179 25.08.2017

✦ KI-Zusammenfassung

Die Sitzungsvorlage 2017/179 zum Sachstand der Deponie Brandheide informiert über die geplanten Sanierungsmaßnahmen an der Altablagerung im Stadtgebiet von Castrop-Rauxel. Die Fläche wurde zwischen 1959 und 1972 zur Ablagerung von Hausmüll, Bauschutt und Teerschlämmen genutzt. Da die Deponie zum Zeitpunkt der Ablagerung nicht den aktuellen technischen Sicherungsstandards entsprach, besteht laut Untersuchungen der zuständigen Kreisordnungsbehörde eine Gefahr für das Grundwasser und den Verlauf des Mühlenbachs. Die Stadt Castrop-Rauxel ist aufgrund ihrer Rolle als ehemalige Betreiberin und Grundstückseigentümerin für die Sanierung verantwortlich.

Ein Sanierungsplan wurde erstellt, der in einer ersten Sanierungsstufe bautechnische Maßnahmen vorsieht. Dazu gehören die hydraulische Trennung von Gewässer und Sickerwasser durch den Bau einer Dichtwand, die Einrichtung einer Sickerwasserfassung sowie die Errichtung einer Reinigungseinheit. Ziel ist zudem die Verminderung der Sickerwasserneubildung. Nach einer zweijährigen Monitoring-Phase soll über die Notwendigkeit einer zweiten Sanierungsstufe entschieden werden.

Im Rahmen des Ökologieprogramms Emscher-Lippe ist die Offenlegung und Wiederherstellung des Mühlenbachs geplant, um die ökologische Durchgängigkeit zu verbessern. Ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen dem Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV), dem Kreis Recklinghausen, der Stadt Castrop-Rauxel und dem EUV-Stadtbetrieb liegt vor. Die Verkehrsführung der Baustraßen wurde nach einer Bürgerinformationsveranstaltung so angepasst, dass die Belastung der Straße Brandheide reduziert wird. Mit den ersten Arbeiten, bestehend aus Beweissicherung und Rodung, ist im Oktober 2017 zu rechnen.

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