Errichtung einer temporären Tageseinrichtung für Kinder am Stadtmittelpunkt hier: Bereitstellung zusätzlicher Haushaltsmittel für die notwendige Herrichtung des Grundstückes und der Außenanlagen sowie für den Erwerb von modularen Gebäudeteilen für den Betrieb einer viergruppigen KiTa
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Castrop-Rauxel plant die Errichtung einer temporären Kindertageseinrichtung am Stadtmittelpunkt, um kurzfristig zusätzliche Betreuungsplätze zu schaffen. Die Einrichtung soll als Interimslösung für voraussichtlich zwei Jahre dienen, bis ein dauerhafter Standort am EVK genutzt werden kann. Für das Haushaltsjahr 2018 sieht der Beschlussvorschlag die Bereitstellung zusätzlicher Mittel in insgesamt 1,2 Millionen Euro vor.
Dieser Betrag umfasst 1 Million Euro für den Erwerb modularer Gebäudeteile in Containerbauweise sowie rund 200.000 Euro für die Herrichtung des Grundstücks, der Außenanlagen und den Erwerb beweglicher Sachen des Anlagevermögens. Die Finanzierung der Gebäudeteile soll durch Einzahlungen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFöG NRW) in Höhe von 900.000 Euro sowie durch Minderauszahlungen aus verschiedenen Haushaltspositionen, unter anderem für Schulbau und Straßenbaumaßnahmen, gedeckt werden.
Die Kosten für die Grundstücks- und Außenanlagen sollen ebenfalls durch Umwidmungen aus bestehenden Haushaltspositionen finanziert werden, darunter Mittel aus dem Bildungscampus Süd sowie aus dem Projekt zum barrierefreien Umbau des Bahnhofs Castrop-Süd. Die Verwaltung führt an, dass die Mittelbereitstellung aufgrund der Unabweisbarkeit der Maßnahme zur Erfüllung der kommunalen Pflichtaufgabe im laufenden Haushaltsjahr notwendig ist. Die laufenden Betriebskosten für die Einrichtung sind im aktuellen Haushalt abgedeckt.
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