Castrop-Rauxel auf dem Weg zu einem bedarfsgerechten Kindertagesbetreuungsangebot
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung von Castrop-Rauxel hat dem Jugendhilfeausschuss Planungen zum bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesbetreuung vorgelegt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Versorgungsquote bei Kindern unter drei Jahren auf 42 % zu steigern und eine vollständige Bedarfsdeckung bei Kindern über drei Jahren bis zum Zeitraum 2020/21 zu erreichen. Für das Kindergartenjahr 2018/19 besteht bei der U3-Betreuung ein Fehlbestand von etwa 100 Plätzen, während für die Gruppe der über drei-Jährigen bis 2020/21 insgesamt 220 neue Plätze geschaffen werden müssen.
Da die Kapazitäten durch Um- und Ausbau bestehender Einrichtungen weitgehend ausgeschöpft sind und die Verfügbarkeit geeigneter Immobilien begrenzt ist, wurde eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe zur Entwicklung von Ausbaustrategien gebildet. Zu den geplanten Maßnahmen gehören die optimale Flächennutzung, die Planung größerer Einheiten sowie die Nutzung modularer Bauweisen. Zudem sollen die Aktivitäten zur Bereitstellung von Immobilien durch Dritte forciert werden.
Konkret sind für die kommenden zwei Jahre drei Standorte vorgesehen: Eine Interimslösung in Containerbauweise am Rathaus, eine neue Einrichtung auf dem Gelände der ehemaligen Harkortschule in Merklinde sowie eine städtische Kita an der Pallasstraße. Zur kurzfristigen Erhöhung der Kapazitäten werden zudem die gesetzlichen Vorgaben zur befristeten Platzzahlerhöhung genutzt, wodurch für das Jahr 2018/19 rund 90 zusätzliche Plätze entstehen sollen. Die Finanzierung der Vorhaben soll unter anderem über Förderprogramme des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgen.
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