Resolution des Rates der Stadt Castrop-Rauxel vom 29.11.2018_Solidarität mit den MitarbeiterInnen der Metro-Tocher real,-
✦ KI-Zusammenfassung
In der Tischvorlage 2018/293 wird dem Rat der Stadt Castrop-Rauxel eine Resolution zur Unterstützung der Belegschaft der Metro-Tochter real- vorgelegt. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Rat die Beschäftigten in ihrem Vorgehen gegen den Ausstieg aus dem Tariflohn auf Basis des ver.di-Flächentarifvertrags unterstützt.
Der Sachverhalt beschreibt, dass der Aufsichtsrat der real- GmbH beschlossen hat, die real-SB Warenhaus GmbH abzuspalten und die Beschäftigten in die metro-Services GmbH zu überführen. Dieser Schritt folgt auf einen langjährigen Umbauprozess des Unternehmens. Aktuell unterliegen die Beschäftigten der metro-Services GmbH einem Tarifvertrag zwischen dem Arbeitgeberverband AHD und dem Verein DHV, dessen Löhne und Gehälter laut Vorlage bereits 24 Prozent unter dem ver.di-Flächentarifvertrag für den Einzelhandel liegen. Es besteht die Möglichkeit, dass bei einer gerichtlichen Einstufung des DHV als nicht tariffähig für die Beschäftigten kein Tarifvertrag mehr gilt.
Am Standort Castrop-Rauxel sind von diesen Plänen 135 regulär beschäftigte Arbeitnehmer betroffen. Die Resolution fordert, dass der Arbeitgeber einen Tarifvertrag auf Basis der Allgemeinverbindlichkeit abschließt. Der Rat der Stadt bekundet in der Vorlage seine Solidarität mit den Beschäftigten und setzt sich für die Durchsetzung der Tarifbindung an die Flächentarifverträge für die Unternehmen ein. Finanzielle Auswirkungen auf den Haushalt werden nicht angegeben.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20181129105804