Ermittlung des Bedarfs eines erweiterten Schulangebotes im Norden der Stadt / weitere Elternbefragung
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Tischvorlage 2019/296 befasst sich mit der Ermittlung des Bedarfs für ein erweitertes Schulangebot im Norden von Castrop-Rauxel sowie einer weiteren Elternbefragung. Da eine geplante Kooperation mit der Stadt Waltrop zur regional abgestimmten Schulentwicklungsplanung zum Schuljahr 2020/2021 aufgrund unterschiedlicher Beschlussreife nicht realisiert werden kann, besteht weiterhin die Absicht, die Schülerinnen und Schüler aus dem Stadtgebiet dauerhaft in Castrop-Rauxel zu beschulen. Hierfür steht im Norden der Stadt Schulraum zur Verfügung.
Die Verwaltung wird beauftragt, in enger Abstimmung mit der Bezirksregierung eine zweite Elternbefragung durchzuführen. Diese soll unter anderem klären, ob ab dem Schuljahr 2021/2022 ein eigenständiger Gesamtschulstandort an der Waldenburger Straße gewünscht wird. Sollte die Befragung ergeben, dass die Gründung einer eigenständigen Gesamtschule oder eines Teilstandortes aussichtsreich erscheint, sollen die Willy-Brandt-Gesamtschule und die Fridtjof-Nansen-Realschule in der Jahrgangsstufe 5 auf jeweils vier Züge begrenzt werden.
Für die Schuljahre 2020/2021 und 2021/2021 soll im Falle einer Nicht-Gründung neuer Standorte bei einem Anmeldeüberhang die Bildung von Mehrklassen bei der Bezirksregierung beantragt werden, sofern die Kapazitäten der Willy-Brandt-Gesamtschule überschritten werden. Ziel der Maßnahmen ist es, auf Basis einer belastbaren Aussage zum Elternwillen auf den bestehenden Handlungsbedarf bei der Schaffung zusätzlicher Schulplätze zu reagieren.
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