Aufstellung eines Ausgleichsflächenkonzepts
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung legt dem Umweltausschuss einen Vorschlag zur Aufstellung eines Ausgleichsflächenkonzepts vor. Grundlage für dieses Vorhaben ist ein Beschluss des Rates vom 4. Juli 2019, der die Entwicklung einer solchen Konzeption vorsieht. Das bestehende städtische Ökokonto soll dabei als Basis dienen, um die räumliche Zuordnung von Ausgleichsmaßnahmen im Stadtgebiet zu vereinfachen und ökologische Maßnahmen unabhängig von unmittelbaren Bebauungsplanbereichen umzusetzen.
Das geplante Konzept sieht vor, in Abstimmung mit dem Kreis als Träger der Landschaftsplanung Maßnahmen abzuleiten, die die ökologische Situation im Stadtgebiet verbessern sollen. Hierzu ist eine intensive Abstimmung mit Flächeneigentümern im Außenbereich, wie etwa der Landwirtschaft oder der Kirche, sowie die Prüfung von Ansätzen des Vertragsnaturschutzes vorgesehen. Die Verwaltung plant, für die Erstellung der Erstkonzeption einen Zeitraum von etwa einem Jahr einzuplanen.
Da die Bewirtschaftung des Ökokontos aufgrund personeller Engpässe in der Vergangenheit nur sporadisch erfolgte, schlägt die Verwaltung vor, die Aufgabe künftig wieder im Bereich Stadtplanung und Bauordnung zu bündeln. Um die dauerhafte Umsetzung, die Vertragsbewirtschaftung und das Monitoring der Maßnahmen zu gewährleisten, wird die Einrichtung einer zusätzlichen Stelle mit Schwerpunkt Freiraumplanung beantragt. Die erforderlichen Ressourcen sollen in die Haushaltsberatung eingebracht werden.
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