Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen den Städten Bochum und Castrop-Rauxel zur Übernahme von Telefondienstleistungen der Stadt Castrop-Rauxel durch das von der Stadt Bochum betriebene ServiceCenter
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Castrop-Rauxel plant den Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit der Stadt Bochum, um bestimmte Telefondienstleistungen an das dort betriebene ServiceCenter zu übertragen. Ziel der Kooperation ist es, die Erreichbarkeit des Bürgerbüros zu verbessern und die dortige Belegschaft zu entlasten. Im Rahmen dieser Vereinbarung sollen die Hotline des Bürgerbüros sowie die Kontaktstelle für Anregungen und Beschwerden der Abteilung Allgemeine Ordnungsangelegenheiten durch das ServiceCenter in Bochum übernommen werden. Dabei sollen auch telefonische Terminreservierungen sowie die Erfassung von Anliegen über das dortige Ticket-System erfolgen, während die inhaltliche Bearbeitung weiterhin durch die zuständige Fachabteilung in Castrop-Rauxel erfolgt.
Die Zusammenarbeit ist auf eine zunächst fünfjährige Laufzeit ausgelegt. Diese Dauer soll die Möglichkeit eröffnen, Fördermittel aus der Richtlinie über die Förderung der Einrichtung neuer interkommunaler Kooperationen in NRW in Höhe von maximal 150.000 Euro zu beantragen. Die kalkulierten Gesamtkosten für die Übernahme der Dienstleistungen belaufen sich ab 2021 auf rund 180.000 Euro pro Jahr, wobei für das Jahr 2020 Kosten in Höhe von etwa 152.000 Euro veranschlagt sind. Die Finanzierung der Maßnahme ist innerhalb der mittelfristigen Haushaltsplanung gesichert. Der Rat der Stadt soll die Verwaltung beauftragen, die Vereinbarung mit der Stadt Bochum abzuschließen und über eine geplante gesonderte Vereinbarung zu den Kostendetails zu informieren.
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