Instandsetzung und Aufwertung der Gedenkstätte Bladenhorst Hier: Förderantrag an das Programm ?Heimat-Zeugnis?
✦ KI-Zusammenfassung
Der Rat der Stadt Castrop-Rauxel hat im Rahmen einer Sitzungsvorlage beschlossen, die Verwaltung mit der Beantragung von Fördermitteln für die Instandsetzung und Aufwertung der Gedenkstätte Bladenhorst zu beauftragen. Der Antrag soll beim Programm „Heimat-Zeugnis“ gestellt werden. Die Gedenkstätte auf dem Waldfriedhof Bladenhorst beherbergt sieben historisch bedeutsame, denkmalgeschützte Sandsteingrabplatten der Herrschaften von Bladenhorst, die aufgrund von baulichen Mängeln wie Boden-Sackungen, Feuchtigkeitsschäden und einem überalterten Dach geschützt werden müssen.
Das geplante Sanierungsvorhaben umfasst die Instandsetzung der Grabplatten, die Erneuerung des Bodenbelages sowie Arbeiten an den Fassaden und der Decke. Zudem ist die Installation von Glaselementen mit Aluminiumrahmen vorgesehen, um die Seitenwände zu schließen und die Anlage wetterfest zu machen. Ziel ist es, die Gedenkstätte auch als multifunktionalen Begegnungsort für kulturelle Veranstaltungen und Bildungsangebote nutzbar zu machen.
Die geschätzten Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf 146.000 Euro. Das Förderprogramm sieht eine Quote von 90 Prozent vor, was einer Fördersumme von 131.400 Euro entspricht. Der verbleibende Eigenanteil der Stadt in Höhe von 14.600 Euro soll aus dem Haushalt 2021 bereitgestellt werden. Die Umsetzung der Aufwertungsmaßnahmen ist vorbehaltlich der Bewilligung der Zuwendung vorgesehen.
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