Nahmobilitätskonzept der Stadt Castrop-Rauxel
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Sitzungsvorlage 2021/096 behandelt das Nahmobilitätskonzept der Stadt Castrop-Rauxel. Die Verwaltung hat die Erstellung des Konzepts sowie die Vorbereitung einer Bewerbung für die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden (AGFS) durch eine externe Planungsgemeinschaft beauftragt.
Das Konzept umfasst detaillierte Analysen und Maßnahmenkataloge für den Fuß- und Radverkehr. Im Bereich des Fußverkehrs stehen die Verkehrssicherheit, die Barrierefreiheit sowie die Entwicklung kurzer Wege im Fokus. Die Radverkehrsplanung zielt auf die Bildung eines geschlossenen, alltagstauglichen Netzes ab, wobei die Schließung von Netzlücken und die Anbindung an Nachbarstädte im Vordergrund stehen. Als Leitprojekte wurden unter anderem die Umgestaltung des Münsterplatzes, die Verbesserung der Barrierefreiheit in der Altstadt sowie die Vereinheitlichung der Verkehrsführung an Kreisverkehren definiert.
Der Rat soll das Konzept als strategische Grundlage für die Verkehrsplanung beschließen und die Verwaltung beauftragen, den Maßnahmenkatalog als Handlungsleitfaden bei zukünftigen verkehrlichen Planungen anzuwenden. Zudem ist die Einreichung der Bewerbung für die AGFS-Mitgliedschaft vorgesehen, um den Zugang zu Landesfördermitteln zu unterstützen. Für die Umsetzung des Maßnahmenprogramms über einen Zeitraum von etwa 15 Jahren wurde ein Finanzierungsbedarf für städtische Straßen von 11 Millionen Euro ermittelt. Zur Koordination der Maßnahmen ist die Integration einer Stelle als Radverkehrsbeauftragte in die Verwaltung vorgesehen.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20210312092647-0
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20210312092657-1
- Anlage 3 als PDF öffnen ↗ 20210312092807-2