Sachstandsbericht zur Entwicklung eines Konzeptes für Menschen mit Sehbehinderung zur besseren Orientierung im Straßenverkehr
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung legt im Ausschuss für Generationen und Inklusion einen Sachstandsbericht zur Entwicklung eines Konzeptes vor, das die Orientierung von Menschen mit Sehbehinderung im Straßenverkehr verbessern soll. Hintergrund ist ein Antrag der CDU-Ratsfraktion aus dem August 2021, der eine Prüfung zur Schaffung blindengerechter Straßenschilder forderte.
Im Rahmen der Prüfung hat die Verwaltung Erfahrungen aus der Stadt Wedel herangezogen. Dort wurden zusätzliche, tiefer angebrachte Zusatzschilder installiert, die für Menschen mit geringem Sehrest in einer Höhe von etwa 1,30 m besser lesbar sind. Die Umsetzung in Wedel erfolgte teilweise durch Fördermittel von Stiftungen sowie durch die Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein.
Die Verwaltung weist darauf hin, dass die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raums bereits in verschiedenen Bereichen der Stadt, etwa am zentralen Omnibusbahnhof oder bei Projekten im Bereich Emscherland, thematisiert wird. Für eine umfassende Umsetzung in Castrop-Rauxel wird eine Zusammenarbeit mit Fachorganisationen wie dem Landschaftsverband angestrebt, um integrierte Ansätze für Leitelemente und technische Hilfsmittel zu entwickeln.
Eine erste Kostenschätzung für die Ausstattung der rund 7.500 vorhandenen Straßennamensschilder in Castrop-Rauxel mit solchen Zusatzschildern beläuft sich auf etwa eine Million Euro für die Produktion. Zusätzlich fallen Kosten für die Montage und Dokumentation an, die auf etwa 80 Personentage geschätzt werden. Der Beschlussvorschlag sieht vor, den Sachstandsbericht zur Kenntnis zu nehmen.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20211027161704-0
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20211027161710-0