Projekt: 'Betrachtungsraum Ohmstraße' Förderung im Rahmen klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft (KRIS)
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung von Castrop-Rauxel legt im Rahmen der Sitzungsvorlage 2022/220 einen Sachstandsbericht zum Projekt „Betrachtungsraum Ohmstraße“ vor. Ziel des Vorhabens ist die Nutzung von Fördermitteln des Programms „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRiS) des Landes Nordrhein-Westfalen zur wasserbezogenen Klimaanpassung.
Im Fokus steht die Entwicklung eines Betrachtungsraums im Bereich des Einzugsgebiets der Mischwasserbehandlung an der Ohmstraße. Durch die Abkopplung befestigter Flächen soll die stoffliche Belastung im Abfluss reduziert und die Verdunstung gesteigert werden. Dies soll die Wasserqualität im Deininghauser Bach verbessern und die Starkregenvorsorge sowie die Hitzereduzierung unterstützen. Geplant ist, im betrachteten Gebiet eine Abkopplungsrate von 25 % der befestigten Flächen zu erreichen.
Das Projekt umfasst Maßnahmen im öffentlichen Raum, wie die Umgestaltung von Parkflächen und Pflanzbeeten zu Retentionsräumen, sowie die Einbindung privater Grundstückseigentümer durch Maßnahmen wie Dach- und Fassadenbegrünung. Ergänzend ist die Errichtung eines Regenwassersammlers in der Wartburgstraße vorgesehen.
Der Beschlussvorschlag sieht vor, den Sachstandsbericht zur Kenntnis zu nehmen. Die Verwaltung wird über die weiteren Planungen berichten. Sobald die Förderzusage vorliegt, sollen die Anwohner und Grundstückseigentümer im betrachteten Bereich informiert und in den Planungsprozess einbezogen werden. Die Erstellung der notwendigen Ausschreibungsunterlagen erfolgt in Zusammenarbeit zwischen dem EUV Stadtbetrieb, der Stadt Castrop-Rauxel und der Emschergenossenschaft.
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