Aktueller Sachstandsbericht zum Bahnübergang Obere Münsterstraße/ Bahnhof Süd
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Sitzungsvorlage 2022/082 informiert über den aktuellen Sachstand zur geplanten Beseitigung des Bahnübergangs Obere Münsterstraße/Bahnhof Süd. Die DB Netz AG sowie die DB Station und Service AG haben Gespräche mit der Stadt Castrop-Rauxel aufgenommen, um die Umsetzung der Kreuzungsvereinbarung aus den Jahren 1973 und 1974 voranzutreiben. Ziel ist die Aufhebung des höhengleichen Bahnübergangs.
Die historische Grundlage bildet eine Vereinbarung nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz, die die Verlegung der Ortsdurchfahrt und die Schließung der Bahnübergänge Gaswerkstraße sowie Münsterstraße/Obere Münsterstraße vorsah. Nach verschiedenen gerichtlichen Feststellungen der Verpflichtung zur Schließung des Übergangs durch das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, das Oberverwaltungsgericht Münster und das Bundesverwaltungsgericht wurde im Jahr 2013 eine Planungsvariante mit Treppenanlage, Aufzug und barrierefreier Bahnsteiggestaltung erarbeitet.
Der Bahnübergang verbindet derzeit den Wohn- und Geschäftsbereich der Oberen Münsterstraße mit der Altstadt und sichert die fußläufige Erreichbarkeit der Nahversorgung im Sinne des Prinzips der „Stadt der kurzen Wege“. Die DB Netz AG strebt eine Genehmigungsplanung bis Mitte 2023 an, wobei ein Baubeginn für das Jahr 2027 und eine Inbetriebnahme für 2028 vorgesehen sind. Der Rat der Stadt soll den Sachstand zur Kenntnis nehmen. Finanzielle Auswirkungen auf den Haushalt werden in der Vorlage nicht angegeben.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 312502100088
- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20220225200138-0
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20220301123254-0