Bericht der Verwaltung zur möglichen Nutzung von Self-Service-Terminals im Bürgerbüro
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat im Rahmen der Sitzungsvorlage 2023/007 einen Bericht zur möglichen Nutzung von Self-Service-Terminals im Bürgerbüro vorgelegt. Der Auftrag zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit und des Einsatzes solcher Geräte ging auf einen Antrag der CDU-Fraktion zurück. Gegenstand der Untersuchung war der Einsatz von Terminals zur Erfassung biometrischer Daten, wie Fotos, Fingerabdrücke und Unterschriften, wobei zwei technologische Varianten der Firmen Speed Biometrics und der Bundesdruckerei verglichen wurden.
Im Rahmen eines interkommunalen Erfahrungsaustausches mit 14 Städten wurde die Situation analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die Terminals keine Personaleinsparungen erzielt werden können. Zwar wird die digitale Übertragung von Fotos positiv bewertet, jedoch erfordert die Bedienung der Geräte, insbesondere bei der Fingerabdrucksensorik, häufig personelle Unterstützung durch die Verwaltung, was die Zeitersparnis am Schalter gering hält. Ein wesentliches Hindernis für den Einsatz in Castrop-Rauxel ist die Standortfrage: Aufgrund von Denkmalschutzauflagen müsste das Terminal im Keller aufgestellt werden, was für ältere oder gehbehinderte Menschen mit weiten Wegen verbunden wäre.
Die Verwaltung empfiehlt daher, auf den Einsatz von Self-Service-Terminals zu verzichten. Stattdessen wird vorgeschlagen, den bestehenden Fotofix-Automaten auf eine digitale Datenübertragung umzurüsten. Für den 1. Mai 2025 ist zudem die Einführung einer Lichtbildaufnahmetechnik direkt am Schalter geplant. Der Rat der Stadt wird gebeten, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen.
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