20. Sitzung des Umweltausschusses
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Tagesordnung
- 1Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner
- 2Genehmigung des Protokolls
- 3Dieselrußfilter für städt. FahrzeugeZur Vorlage · 2005/254 · Sitzungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Sitzungsvorlage 2005/254 befasst sich mit der Nachrüstung von Dieselrußfiltern für die Fahrzeuge der Stadtverwaltung und der AöR EUV. Hintergrund ist ein Ratsbeschluss vom 30. Juni 2005, der die Prüfung der technischen Nachrüstbarkeit von Dieselfahrzeugen sowie die Verpflichtung vorsieht, bei Neuananschaffungen ab sofort nur noch Fahrzeuge mit Partikelfiltern zu erwerben.
Die Verwaltung berichtet, dass eine technische Prüfung der vorhandenen PKW und LKW bereits durchgeführt wurde. Dabei wurde festgestellt, dass derzeit nur wenige Hersteller Nachrüstsätze anbieten können, da Spezialfahrzeuge für die Müllabfuhr und Straßenreinigung als Nischenmodelle gelten. Für die Umsetzung einer flächendeckenden Nachrüstung werden Kosten zwischen etwa 2.900 Euro für Kleintransporter und 10.000 Euro für Müllfahrzeuge veranschlagt. Eine vollständige Umrüstung des EUV-Fuhrparks würde Investitionen von circa 350.000 Euro erfordern.
Die Verwaltung weist darauf hin, dass eine Umrüstung nur dann wirtschaftlich sei, wenn die Kosten in einem angemessenen Verhältnis zum Restwert stehen und eine verbleibende Einsatzzeit von mindestens vier bis fünf Jahren gewährleistet ist. Zudem besteht bei Nutzung nicht-autorisierter Zubehörsysteme das Risiko des Verlusts von Garantieansprüchen. Die Beschaffung von Neufahrzeugen erfolgt bereits unter Berücksichtigung der Partikelfilter-Anforderung, wobei die serienmäßige Verfügbarkeit dieser Technik teilweise erst für Ende 2006 erwartet wird. Ein Einsatz alternativer Kraftstoffe wie Bioethanol oder Rapsöl wird nach aktueller Einschätzung nicht unterstützt.
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- 4Teerhaltige Oberflächen auf SchulhöfenZur Vorlage · 2005/255 · Sitzungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Sitzungsvorlage 2005/255 des Betriebsausschusses 3 befasst sich mit der Untersuchung teerhaltiger Oberflächen auf Schulhöfen in Castrop-Rauxel. Anlass für die Überprüfung der Schulhofflächen sowie der Fläche der Jugendverkehrsschule war die öffentliche Berichterstattung über mögliche Schadstoffbelastungen durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Benzo(a)pyren (BaP).
Im Rahmen von Begehungen und Materialproben durch die Verwaltung wurde der Zustand der Flächen untersucht. Unter Bezugnahme auf Auswertungen des Landesumweltministeriums und des Kreisgesundheitsamtes wird festgehalten, dass nach aktuellem Wissensstand keine Gesundheitsgefährdung für Kinder beim Aufenthalt oder Spielen auf den teerhaltigen Belägen besteht. Messwerte zur Luftbelastung liegen deutlich unter den künftigen EU-Zielwerten.
Die Ergebnisse der Analysen zeigen für die Schulhöfe der Ahornstraße, des Grünen Weges, des Alten Gartens, der Schillerstraße sowie der Willy-Brandt-Gesamtschule keinen unmittelbaren Handlungsbedarf. Auch für neun weitere Flächen ergaben die Untersuchungen keine Anhaltspunkte für Maßnahmen.
Für andere Schulhöfe wurde jedoch ein Handlungsbedarf identifiziert. Bei fünf Objekten ist eine mittelfristige Umsetzung nach weiterer Prüfung vorgesehen. Bei vier weiteren Flächen besteht ein Bedarf für eine technische Sanierung einer Fläche von etwa 6.700 Quadratmetern. Der Beschlussvorschlag sieht vor, den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis zu nehmen und die Verwaltung mit der Erstellung eines prioritätenbezogenen Umsetzungskonzepts inklusive Kostenermittlung für die nächsten Sitzungen zu beauftragen.
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Beratungsfolge
- 21.09.2005 · 18. Sitzung des Schulausschusses
- 5Berichte zum Stand der Altlastenbearbeitung sowie aktueller Maßnahmen
- 6Sachstandsbericht Luftreinhalteplan / Benzolproblematik Rauxel
- 7Industrienatur Victor 3/4 in Castrop-Rauxel Ökologieprogramm Emscher-Lippe hier: 2. TeilantragZur Vorlage · 2005/240 · Sitzungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Castrop-Rauxel plant die Umsetzung der Gesamtmaßnahme „Industrienatur Victor 3/4“ im Rahmen des Ökologieprogramms Emscher-Lippe. Der Rat soll den zweiten Teilantrag für die Jahre 2006 bis 2008 in Höhe von insgesamt 1.120.116,32 Euro beschließen. Die Finanzierung erfolgt zu 90 Prozent über das Ökologieprogramm Emscher-Lippe, während der erforderliche Eigenanteil von 10 Prozent durch den Grundstücksfonds des Landes Nordrhein-Westfalen übernommen wird. Für den Haushalt der Stadt entstehen dadurch keine Kosten.
Das Projekt umfasst verschiedene Maßnahmen auf dem ehemaligen Zechengelände. Ein Schwerpunkt liegt auf der Grundwassersanierung in zwei Bereichen, um den Schadstoffaustrag in angrenzende Wohngebiete und Gewässer wie den Dornbach zu verhindern. Während die Sanierung im Nordwesten bereits in Planung ist, sind für den Bereich nahe der Bergbauschächte aufgrund technischer Schwierigkeiten derzeit noch keine konkreten Maßnahmen beantragbar.
Zusätzlich sind die Instandsetzung einer Zechenmauer zur Abgrenzung zu Wohngebieten sowie der Ausbau von Erschließungswegen und einer Fußgängerbrücke vorgesehen. Letztere soll das Gelände an bestehende Wanderwege anbinden. Durch den Verzicht auf eine bautechnische Sanierung von Altlasten und die Konzentration auf die Grundwassersanierung kann die bestehende Industrienatur auf den Flächen dauerhaft gesichert werden.
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- 8Bericht über die im Rahmen des Energiebeirates geförderten Maßnahmen des EnergiefondsZur Vorlage · 2005/244 · Sitzungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Sitzungsvorlage 2005/244 des Bereichs Immobilienmanagement dient als Rechenschaftsbericht über die im Rahmen des Energiebeirates geförderten Maßnahmen des Energiefonds. Der Bericht legt die genehmigten Haushaltsmittel, den bisherigen Mittelabfluss sowie den aktuellen Bearbeitungsstand der einzelnen Projekte dar. Der technische Beigeordnete schlägt vor, dass der Umweltausschuss den beigefügten Bericht zur Kenntnis nimmt.
Die Aufstellung enthält eine Prioritätenliste für die Umsetzung der Maßnahmen. Für das Jahr 2005 sind die Dachsanierung sowie die Fenstererneuerung der Europaschule sowie die Dachsanierung der Grundschule Wittener Straße vorgesehen. Im Jahr 2006 sind die Optimierung der Heizungsanlage im Rathaus sowie die Infrastruktureinrichtungen der Turnhalle ASG geplant, wobei die Umsetzung der Heizungsoptimierung auch eine Prüfung auf ein Contracting-Modell beinhaltet. Weitere Maßnahmen, wie die Dachflächenentwässerung der Turnhalle Marienburger Straße oder Arbeiten am Parkbad Nord, sind für die Jahre 2007 bzw. ab 2008 vorgesehen und hängen von der Verfügbarkeit von Mitteln oder anstehenden Gebäudesanierungen ab.
Einige Projekte werden nicht mehr realisiert. Die Heizungsanlage in der Cottenburgstraße entfällt aufgrund eines möglichen Ausbaus des Schienenweges. Das Wärmeverbundsystem in der Recklinghauser Straße wird nicht umgesetzt, wodurch Mittel in den Energiefonds zurückfließen. Die Dachsanierung der Turnhalle Freiheitstraße entfällt, da das Gebäude abgerissen wurde. Alle verbleibenden Maßnahmen wurden durch die zuständige Fachabteilung auf ihre Notwendigkeit überprüft.
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- 9Entwicklung von Energieverbräuchen an städtischen GebäudenZur Vorlage · 2005/263 · Sitzungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Sitzungsvorlage 2005/263 des Bereichs Immobilienmanagement befasst sich mit der Entwicklung der witterungsbereinigten Energieverbräuche an städtischen Gebäuden im Zeitraum von 1998 bis 2004. Der technische Beigeordnete legt dem Umweltausschuss einen Bericht vor, der die Auswirkungen von energetischen Sanierungsmaßnahmen dokumentiert.
Die Auswertung umfasst Gebäude, an denen umfangreiche Maßnahmen wie Fassaden-, Fenster-, Dach- oder Heizungssanierungen durchgeführt wurden. Kleinere Teilbereiche oder Objekte ohne separate Zählung der Energieverbräuche wurden nicht in die Statistik einbezogen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgte über das 30 Millionen-Plus Programm sowie durch Fördermittel des Energiefonds.
Die vorliegenden Daten zeigen für die berücksichtigten Objekte eine durchschnittliche Ersparnis von rund 30 %. Damit wurde der in den Förderanträgen erwartete Mittelwert von 20 bis 25 % übertroffen. Der Bericht weist darauf hin, dass die Effizienz neuer Heizungsanlagen im ersten Jahr nach Inbetriebnahme oft geringer ausfällt, da eine Einlaufphase sowie eine intensive Optimierung durch das Betriebspersonal erforderlich sind.
Einzelne Verbrauchsveränderungen werden spezifisch begründet: An der Franz-Hillebrand-Hauptschule führte die Inbetriebnahme eines Anbaus im Jahr 2004 zu einem Anstieg des Verbrauchs. An der Grundschule Cottenburgstraße resultierte die Stilllegung des Schwimmbades in einem Rückgang des Energiebedarfs zwischen 2000 und 2001. An der Grundschule Deininghausen war ein erhöhter Verbrauch im Jahr 2002 auf einen Ausfall der Regelanlage zurückzuführen.
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- 10Anfragen der Ausschussmitglieder
- 11Mitteilungen der Verwaltung
- 1Anfragen der Ausschussmitgliedernicht öffentlich
- 2Mitteilungen der Verwaltungnicht öffentlich