Vergünstigungen als freiwillige kommunale Leistungen für Personen mit Ansprüchen auf Sozialleistungen nach dem Zweiten und Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB); hier: Antrag der Linkspartei des Rates vom 08. August 2005 auf Einführung eines Kultur- und Sozialpasses für einkommensschwache Mitbürger
✦ KI-Zusammenfassung
Im Betriebsausschuss 2 wird über den Antrag der Linkspartei des Rates zur Einführung eines Kultur- und Sozialpasses für einkommensschwache Bürger beraten. Der Antrag sieht vor, durch einen solchen Pass zusätzliche Vergünstigungen für Leistungen wie Studienfahrten der Volkshochschule, Kinobesuche oder die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs zu ermöglichen.
Die Verwaltung empfiehlt, den Antrag abzulehnen. Als Begründung führt die Fachabteilung einen erheblichen personellen Aufwand für die Ermittlung der Anspruchsberechtigung und die Ausgabe der Pässe an. Zudem wird auf die geltenden Haushaltsvorschriften nach der Gemeindeordnung verwiesen, die im Rahmen der Haushaltsicherung keine neuen freiwilligen Ausgaben oder die Schaffung von Personalstellen erlauben. Für die Institutionalisierung eines solchen Passes wäre nach Einschätzung der Verwaltung mindestens eine zusätzliche Personalstelle erforderlich.
Gleichzeitig wird vorgeschlagen, die bestehenden Vergünstigungsregelungen für Personen, die Leistungen nach dem SGB II und SGB XII beziehen, an die neuen Sozialgesetzgebungen anzupassen. Bestehende Leistungen umfassen unter anderem ermäßigte Bäderkarten, Kinderferienpässe, Gebührenermäßigungen in der Stadtbücherei sowie Befreiungen bei der VHS und der Ausstellung von Personalausweisen. Der Beschlussvorschlag sieht die grundsätzliche Einbeziehung der anspruchsberechtigten Personen nach dem SGB II in die bestehenden Regelungen vor, lehnt den Antrag auf den Kultur- und Sozialpass jedoch ab.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 186 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.
Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 61811100340
Verwandte Vorlagen
Weitere Vorlagen: Betriebsausschuss 2 (Familie, Jugend, Soziales und Bildung)
- Antrag der Ratsfraktionen von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen vom 18.11.2005; Dezentrale Ausgabestellen für die Castroper Tafel 21.11.2005
- Bereitstellung zusätzlicher Haushaltsmittel im Jahre 2005 für die Haushaltsstelle 45500.761000 - Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche außerhalb von Einrichtungen - Bereich Hilfen zur Erziehung / Jugendarbeit 14.11.2005
- Budgetentwicklung 2005 hier: Finanzcontrolling (Stichtag 01.11.2005) 14.11.2005
- Antrag von Ratsmitglied Wolfgang Straub vom 28.10.2005; Ein-Euro-Jobs in Castrop-Rauxel 09.11.2005
- Antrag von Ratsmitglied Straub vom 28.10.2005; 'Einrichtung einer städtischen Beschäftigungsgesellschaft' 09.01.2006
- Beschlusscontrolling für das Jahr 2005 08.02.2006