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Sitzungsvorlage

Planfeststellungsverfahren nch dem Bundeswasserstraßengesetz für den Ausbau des Rhein-Herne-Kanals von km 42,4 bis km 43,4 (Querschnittserweiterung - Los 7 -) hier: Stellungnahme der Stadt Castrop-Rauxel zum Planfeststellungsverfahren

2006/068 Betriebsausschuss 3 (Planen, Bauen und Wohnen)

✦ KI-Zusammenfassung

Die Sitzungsvorlage 2006/068 des Betriebsausschusses 3 befasst sich mit dem Planfeststellungsverfahren nach dem Bundeswasserstraßengesetz für den Ausbau des Rhein-Herne-Kanals im Abschnitt von Kilometer 42,4 bis 43,4. Das Vorhaben umfasst die Querschnittserweiterung durch Verbreiterung und Vertiefung, den Neubau von Durchlässen und Brücken, die Verlegung der Emscher sowie die Renaturierung von Altarme und die Ablagerung von Bodenmassen. Seit dem 9. Januar 2006 gilt für die betroffenen Grundstücke eine Veränderungssperre. Die Verwaltung der Stadt Castrop-Rauxel befürwortet das Vorhaben planungsrechtlich, gibt jedoch Anregungen zur Gestaltung von Entwässerungsmulden, Durchlassbauwerken und Querungshilfen für den Fuß- und Radverkehr sowie zur Einbindung des Kampfmittelbeistellungsdienstes. Der Rat der Stadt soll den Sachverhalt zur Kenntnis nehmen und die Stellungnahme der Verwaltung beschließen.

Zudem ist die Planung einer dritten Querungshilfe südlich der Emscher auf der Wartburgstraße vorgesehen, um den Emscherradweg Richtung Westen geradlinig fortzuführen. Die Anpassungen der Straßenplanung bedürfen der Abstimmung mit dem Kreis Recklinghausen. Für den Neubau der Wartburgstraßenbrücke wird die Aufrechterhaltung des Betriebs über die alte Brücke als notwendig erachtet, um die Gewerbeverkehrsachse zu sichern und Verkehrsbelastungen im Wohnbereich Henrichenburg zu vermeiden. Die neue Brücke soll eine Tragfähigkeit von mindestens 42 Tonnen aufweisen. Für die Gewerbegebiete Henrichenburg, Zum Düker und Habinghorst wird ein Logistikkonzept zur Begrenzung von Beeinträchtigungen gefordert, wobei Unternehmen etwa drei Monate vor Baubeginn informiert werden sollen. Zudem wird eine grundbuchliche Sicherung eines Schmutzwasserkanals auf einem Grundstück eines Unternehmens angeregt.

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