Einführung des Immobilienmanagements
✦ KI-Zusammenfassung
Die Sitzungsvorlage 2009/227 des Haupt- und Finanzausschusses sieht die Einführung eines zentralen Immobilienmanagements in Castrop-Rauxel vor. Die Verwaltung empfiehlt, alle immobilienbezogenen Leistungen der Stadt in einer Organisationseinheit zu bündeln, die dem Betrieb 3 untergeordnet und dem zuständigen Betriebsausschuss 3 verantwortlich ist. Dabei soll ein Vermieter-Mieter-System etabliert werden, bei dem die Einheit die Eigentümerinteressen wahrnimmt und Flächen an die Fachbereiche vermietet. Ausgenommen von diesem Bereich bleiben Straßen, Wege, Plätze sowie öffentliche Grünflächen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Vorlage ist der Wechsel der Instandhaltungsstrategie. Die bisherige Praxis, Maßnahmen erst bei Funktionsstörungen oder Risiken einzuleiten, soll durch eine vorausschauende Strategie ersetzt werden, die sich am Lebenszyklus der Objekte orientiert. Für das Jahr 2002 sollen hierfür zusätzlich 255.646 Euro im Verwaltungshaushalt für die Bauunterhaltung bereitgestellt werden. Für die Zeit ab 2003 ist die Bereitstellung von 10 Millionen Euro aus dem GeWo-Verkauf oder durch alternative Finanzierungsmöglichkeiten vorgesehen.
Hinsichtlich der Rechtsform wird die Vorbereitung einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung oder einer Anstalt des öffentlichen Rechts für das Jahr 2002 vorgeschlagen. Bis zur rechtlichen Klärung soll das Immobilienmanagement als Regiebetrieb im städtischen Haushalt agieren. Ziel der Neugestaltung ist die Erhaltung des Vermögens, die Gewährleistung der Funktionsfähigkeit der Immobilien sowie die Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch optimierte Bewirtschaftung und Kostenreduzierung.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 2002001
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